Die folgenden acht Schlüsselkompetenzen sind übergreifend für alle Nachhaltigkeitsziele wichtig. Sie helfen Lernenden, komplexe Herausforderungen zu verstehen und Lösungen zu entwickeln.
Hier die Schlüsselkompetenzen gemäß UNESCO-Dokument 2017
- Systemisches Denken
- Zusammenhänge erkennen und verstehen
- Komplexe Systeme analysieren
- Systeme in unterschiedlichen Bereichen und Maßstäben einordnen
- Mit Unsicherheit umgehen
- Zukunftsorientiertes Denken
- Mögliche, wahrscheinliche und wünschenswerte Zukünfte verstehen und bewerten
- Eigene Zukunftsvisionen entwickeln
- Vorsorgeprinzip anwenden
- Folgen von Handlungen abschätzen
- Mit Risiken und Veränderungen umgehen
- Normatives Denken
- Normen und Werte verstehen und reflektieren
- Nachhaltigkeitsprinzipien, Ziele und Vorgaben aushandeln – auch bei Interessenkonflikten, unsicherem Wissen und Widersprüchen
- Strategische Kompetenz
- Gemeinsam innovative Maßnahmen entwickeln und umsetzen
- Nachhaltigkeit lokal und global fördern
- Kooperationskompetenz
- Von anderen lernen, Empathie zeigen
- Bedürfnisse und Perspektiven anderer verstehen und respektieren
- Konflikte lösen und gemeinsam Lösungen finden
- Kritisches Denken
- Normen, Praktiken und Meinungen hinterfragen
- Eigene Werte und Handlungen reflektieren
- Fundierte Position im Nachhaltigkeitsdiskurs einnehmen
- Selbstreflexion
- Eigene Rolle in der Gemeinschaft und Gesellschaft erkennen
- Eigenes Handeln ständig evaluieren und motivieren
- Mit eigenen Gefühlen und Wünschen bewusst umgehen
- Integrierte Problemlösung
- Unterschiedliche Problemlösungsansätze auf komplexe Nachhaltigkeitsfragen anwenden
- Gerechte und inklusive Lösungen entwickeln
- Alle genannten Kompetenzen verbinden
(die deutsche Fassung des UNESCO Dokuments mit dem Titel „ Education for Sustainable Development Goals: Learning Objectives“ (auf deutsch: „Bildung für nachhaltige Entwicklungsziele) ist herausgegeben und übersetzt durch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltigkeit an Hochschulen e.V. (www.dg-hochn.de)