Selbsterfahrungsseminare für Pädagogen

Der nächste Info-Termin zur monatlichen Seminarreihe:

der nächste Infotermin wird stattfinden in August/September 2026.

Wir werden diesen so bald wie möglich bekannt geben.

Unser Seminar im monatlichen Rythmus

Es bietet Zeit für Integration und Reflexion.

In unserem neuen Seminarformat begleiten wir dich dabei, unbewusste Muster zu entlarven und deine pädagogische Identität zu stärken. Für mehr Resilienz im Berufsalltag und eine neue Qualität in der Beziehungsarbeit. Ein innovatives Seminarformat für alle, die empathisch bleiben wollen, ohne auszubrennen.

Wir schauen in 9 Terminen hinter die Kulissen von:

  • Glaubenssätzen & Antreibern
  • Selbstwert & Standfestigkeit
  • Rollenverständnis & Identität

Alle Themen betten wir in das Fundament der Polyvagal-Theorie ein. Sie hilft uns zu verstehen, wie unser autonomes Nervensystem auf Belastung reagiert. Die wesentliche Basis, um im stressigen Alltag echte Selbstregulation und dauerhafte Gelassenheit zu finden.

Unser Ziel: Empathisch bleiben, ohne auszubrennen.

Einladung zum Info-Abend & Kennenlernen

Wann: 16. Juni | 17:00 – 20:30 Uhr

Wo: Stadtteilzentrum Prenzlauer Berg | Fehrbelliner Straße 92

Wir möchten euch dieses Format genauer vorstellen und gemeinsam der Frage nachgehen: Weshalb fordern Wissenschaftler schon lange die Selbsterfahrung für Pädagog*innen?

Was euch erwartet:

  • Hintergründe zur Entstehung des Seminars.
  • Einblicke in die theoretische Basis.
  • Praxis: Wir machen erste gemeinsame Übungen, damit ihr ein Gefühl für die Arbeit bekommt.
  • Für einen kleinen gemeinsamen snack sorgen wir

Anmeldung: Bitte einfach formlos per E-Mail an: j.neubauer@selbsterfahrung-fuer-paedagogen.de

Hier ist die Einladung mit einigen Informationen zu finden

Zweitägiges Selbsterfahrung-Seminar für Pädagogen

Ein Selbsterfahrungsseminar für alle, die pädagogisch wirken: Wir laden Lehrer*innen, Erzieher*innen, Sonderpädagog*innen, Schulbegleiter*innen, Sozialarbeiter*innen und pädagogische Fachkräfte aller Bereiche ein. Unser Fokus liegt auf der gemeinsamen Erfahrung – über Berufsgrenzen hinweg.

Ziele des Programms

  • Professionalisierung der Beziehungsfähigkeit: Für einen unbelasteten und klaren Kontakt zu Kindern und Jugendlichen.
  • Sicherung der psychischen Gesundheit (Resilienz): Erhalt der langfristigen Berufszufriedenheit und Handlungsfähigkeit durch verstärkte Selbstregulation und Stressprävention.
  • Umsetzung globaler Bildungsstandards: Transfer der UNESCO-Schlüsselkompetenzen (z. B. Selbstreflexions-Kompetenz und Kooperationskompetenz) in die tägliche pädagogische Praxis.
  • Authentizität: Vertrauen gewinnen in die eigene pädagogische Identität und die Wirkung der eigenen Persönlichkeit.
  • Integrität: Mehr Übereinstimmung von Denken, Fühlen und Handeln im pädagogischen Alltag.

Inhalte

  1. Bindungsbiographie verstehen durch genaueren Blick auf Trigger im Alltag: Unbewusste Beziehungsmuster im Berufsalltag erkennen und einordnen.
  2. Glaubenssätze: Identifikation innerer Slogans wie „Ich muss alle Kinder retten“ oder „Ich darf keine Schwäche zeigen“.
  3. Die biologische Basis von Selbstregulation: Das Autonome Nervensystem und die Polyvagal-Theorie in der Praxis.
  4. Rollenverständnis & Identität: Klärung der individuellen pädagogischen Identität.
  5. Selbstwert als Fundament: Erforschung des eigenen Selbstwerts als wichtiger Aspekt der pädagogischen Arbeit.
  6. Innere Vielschichtigkeit: Arbeit mit Selbstanteilen, um die eigene Vielschichtigkeit zu verstehen.
  7. Austausch über aktuelle Fälle aus der Berufspraxis.
  8. Selbstfürsorge & Stressmanagement: Strategien im Umgang mit Belastungen und die Aktivierung persönlicher Ressourcen für eine langfristige Berufszufriedenheit.

Methodik & Format

  • Formate: Selbsterfahrung und Selbstreflexion im Wechsel von Kleingruppen- und Plenums-Austausch. Rollenspiele. Einzelarbeit durch Impulsfragen. Körperübungen (Spüren des Körpers und der Körper-Rückmeldungen)
  • Umfang: Zweitägiger Workshop. Von jeweils 10 bis 17 Uhr
  • Lernmodell Gruppe: Die Stärkung der pädagogischen Kompetenzen durch den Erfahrungsschatz der Gruppe und das geteilte Erleben in der Gruppe.

Abgrenzung: Selbsterfahrung ist keine Therapie

An dieser Stelle ist es mir noch einmal wichtig zu betonen: Wir machen keine Therapie. Wir arbeiten im klaren Rahmen der Selbsterfahrung mit gesunden und belastbaren Menschen, die Interesse haben, genauer zu erleben, was in uns drin alles passiert, wenn wir getriggert werden.

Genau damit wollen wir in Kontakt kommen, anstatt in den Autopiloten zu rutschen und die Schuld im Außen zu suchen, zu schimpfen, zu verurteilen oder Befehle zu geben. Wir wollen wirklich „uns Selbst erfahren“ und uns nicht in kognitive Fragen verstricken, wie wir in bestimmten Situationen am besten reagieren sollten. Wir sind überzeugt (durch eigene Erfahrung): GENAU AN DIESER STELLE BILDET SICH RESILIENZ.